Elch
Elch

Eurasischer Elch

Alces alces | Eurasian Elk

Steckbrief
Systematik: Säugetiere, Paarhufer, Wiederkäuer, Hirsche, Elchhirsche
Lebensraum: Laub- und Nadelwälder, gerne sumpfige Gebiete mit Seen
Bestand: Nicht gefährdet
Höchstalter: 25 Jahre
Gewicht: Bis zu 850 kg
Verbreitung: Europa über Sibirien bis China, in Europa größte Verbreitung in Skandinavien

In freier Wildbahn:

Elchkühe bekommen nach etwa 9 Monaten Tragzeit 1 – 2 Kälber, sehr häufig Zwillinge! Der Elch ist der größte Hirsch der Welt. Bullen erreichen eine Schulterhöhe von 2,4 m und werden bis zu 850 kg schwer. Die größten und schwersten Elche leben in Nordamerika, die europäische Unterart ist meist etwas kleiner und leichter. Die Kühe sind ebenfalls leichter und kleiner als die Bullen und erreichen selten mehr als 400 kg. Wie bei allen Hirschen – eine Ausnahme sind die Rentiere – besitzen auch die weiblichen Tiere bei den Elchen kein Geweih. Das Geweih der männlichen Tiere bildet große Schaufeln. Elche, die ein Stangengeweih bekommen, sind relativ selten. Ein eindeutiges Merkmal der Elche ist ihre charakteristische „Sacknase“: Diese vergrößerte Oberlippe erleichtert die Nahrungsaufnahme. Elche sind an sumpfige Landschaften angepasst: Ihre Hufen sind weit spreizbar. Sie sind zudem sichere Schwimmer und Taucher und nehmen neben Knospen, Rinde und Laub auch gerne und regelmäßig Wasserpflanzen zu sich. Im Gegensatz zu anderen Hirschen sind Elche meistens Einzelgänger.

Bei uns:

Bei uns leben die nordischen Hirsche seit November 2013. 2015 wurden die ersten Kälber geboren. Heute lebt hier der Elchbulle „Ole“ mit seinen Mädels „Greta“ und „Lotte“ sowie der weiblichen Nachzucht aus 2018 und 2019 „Ida“, „Smilla“ und „Kari“. Elche werden selten in Tiergärten gehalten, da sie als sehr problematische und anfällige Tiere gelten. Ihre Ernährung ist sehr kompliziert. In der Brunft können die Bullen zudem für die Tierpfleger sehr gefährlich werden!