Przwalskipferd
Przwalskipferd

Przewalskipferd (Takhi)

Equus ferus przewaksii | Przewalski´s Horse

Steckbrief
Systematik: Säugetiere, Unpaarhufer, Pferdeartige
Lebensraum: Steppen und Halbwüsten
Bestand: Stark gefährdet
Höchstalter: Über 30 Jahre
Gewicht: Bis zu 300 kg
Verbreitung: Mongolei und China

In freier Wildbahn:

Diese Pferderasse ist noch nicht lange bekannt: Erst 1880 wurde sie von dem russischen Asienforscher Oberst Nikolaj Michajlowitsch von Przewalski entdeckt. Schnell begann der Handel mit ihnen und die ersten Exemplare kamen in Europa an. Zu einem hohen Preis: Um Fohlen zu fangen, wurden die Mutterstuten erschossen. Zudem mussten oft die Leithengste getötet werden, da diese ihre Herde verteidigten und die Verfolger angriffen. Auf diese Art und Weise gelangten 54 Tiere in Gefangenschaft, von denen sich aber nur 13 fortpflanzten. Alle heute in Gefangenschaft lebenden Przewalskis stammen von diesen 13 Gründertieren ab. Heute ist die Entnahme von Wildtieren aus der freien Wildbahn verboten. Przewalskipferde galten lange Zeit als Urahn aller heute lebenden Hauspferde. Das stimmt aber nicht, denn die Mongolischen Wildpferde unterscheiden sich genetisch von allen anderen Pferden: Sie besitzen 66 Chromosomen, andere Pferde nur 64.

Bei uns:

Im Tierpark bezogen nach Tarpan-Rückzüchtungen und Exmoor-Ponys die Przewalskis 1975 ihr Gehege. Heute teilen sie sich ihre Anlage, eine ehemalige Hutefläche, mit den mächtigen Ungarischen Steppenrindern. Momentan leben hier die drei adulten Stuten „Selma“, „Belara“ und „Olga“ sowie deren Töchter „Yelda“, „Chinara“, „Bruna“ und „Shaya“.